Intro  Südafrika

 

Erste Überlegungen

Eigentlich begann diese Reise schon seit vielen Jahren in meiner Fantasie. Früh fing ich an mir Karten und Bücher zu kaufen. Das digitale Kartenmaterial "Tracks4Africa", In den letzten Jahren meiner beruflichen Tätigkeiten war ich mir sicher, dass ich so früh wie möglich, meine Lebensarbeitszeit beenden wollte. Mit 63 Jahren und 9 Monaten dann endlich die frühe Rente. Nach 45 Arbeitsjahren wollte ich lieber gestern als heute aufbrechen.  Meine ersten Überlegungen waren eine Fahrtroute von zuhause nach Südafrika zu finden und abzustecken. Beispielsweise die alte Afrikaostroute über den Sudan, Äthiopien, Kenia, .... Aber Nordafrika ist mit einem Reisemobil aktuell nicht zu fahren. Und schon garnicht allein. Meine Frau wird erst ab Februar 21 in Pension sein. Alternativ die Verschiffung nach Port Elisabeth oder Durban.  Walfishbay in Namibia schied grundsätzlich aus, da die dort anlegenden Ro-Ro Schiffe, mit den darauf beladenen Campern, als beliebtes Diebesgut gelten. Aber im März 2020 war dann klar, dass eine Verschiffung überhaupt nicht mehr in Frage kam. Mit der beginnenden Corona Pandamie war das Risiko zu groß, dass ein Fahrzeug am Ankunftsort vielleicht noch ausgeladen wird , aber wegen des lockdown , nicht abgeholt, im Zollhafen nach und nach ausgeschlachtet wird.

 

Wir entschieden uns um.

Wir begannen mit der Planung, dank der Unterstützung von Bekannten und Freunden, einen Camper vorort zu kaufen. Der lockdown in Afrika, kam uns entgegen. Die begehrten kleinen Toyota Hiluxcamper mit Kabine und Toilette, die ansonsten kaum zu bekommen waren, fanden aktuell keinen Käufer. Und so nahm ich die Chance wahr und kaufte als Blackbox ein solches Fahrzeug. Linden, ein Projektmanager einer mir gut bekannten deutschen Firma in JB, schaltet sich ein und begutachtete für mich das Vehicle. Der Preis war aussergewöhnlich günstig. Vier Jahre Vermietzeit hatten einige Spuren im Innenleben hinterlassen, aber technisch war das Fahrzeug top. So wurden wir im August 2020 stolze Eigentümer eines Wohnmobil 4x4 Rechtslenker. 

 

Als Erstes wurden wir Mitglied im Südafrikanischen Campingclub. Dadurch erhielten wir Zugang zu einer speziellen Vollkaskso- und Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug. Im Frühjahr 2020 hatte ich schon einen "temporary retireVisa" im Konsulat in München beantragt. Laufzeit 4 Jahre. Das bedeutet, dass mit einem solchen Visa der Passbesitzer ungehindert, so oft er möchte, aus Südafrika ein- und ausreisen kann. Normalerweise ist der jährliche Aufenthalt auf 90 Tge in SA begrenzt. Im Herbst erhielt dann meine Frau, als meine zukünftige Begleitperson ein dreijähriges "accompanying spouseVisa".  Im November 2020 war ich dann, wie schon auf der Startseite dargestellt, für drei Wochen in SA um das Fahrzeug zu einem ordentlichen bushcamper umzurüsten und die Gebrauchsschäden zu sanieren. So steht er nun im Osten von Pretoria auf der TWANALODGE - www.twana.nl - in der Obhut von Arne und Chris. Denn Twanalodge wird zukünftig auch unser "basiscamp" sein, als Storage und Heimat für uns und unseren Camper, wenn wir mal nicht dort unterwegs sein werden. 

 

ARNE, Eigentümer der TWANA LODGE, Erfahrungen seit über dreisig Jahren als Afrikaguide
ARNE, Eigentümer der TWANA LODGE, Erfahrungen seit über dreisig Jahren als Afrikaguide

 

Pretoria ist ein hervorragender Standort um die umliegenden Länder, wie Namibia, Botswana, Simbabwe und SA zu bereisen. Aber das wird der Reiseblog ohnehin nach und nach zeigen.  Zunächst geniesen wir, dass wir bei Arne und Chris einen zuverlässigen guten Platz und ein "afrikanisches zuhause" gefunden haben. Dafür an die Beiden einen ganz herzlichen Dank- for the "friendly and warm hospitility".

Für die nächsten Wochen unser zuhause. Anne freundet sich schneller damit an als ich dachte und die Reise kann beginnen. Wir fahren zunächst in ein Termalbad nördlichen von Pretoria um dann zügig weiter zu fahren zur Namibischen Grenze.
Für die nächsten Wochen unser zuhause. Anne freundet sich schneller damit an als ich dachte und die Reise kann beginnen. Wir fahren zunächst in ein Termalbad nördlichen von Pretoria um dann zügig weiter zu fahren zur Namibischen Grenze.