Noch 2500 km bis Moskau

Die Strassen durch Sibirien sind mit die Besten auf der gesamten Reise. Mit Ausnahme von denen in Österreich und Ungarn. Zwischendrin ist die Strecken autobahnähnlich. 

Riesige Strassenbauprojekte durchschneiden die Taiga. Gelegentlich muss man an Baustellen auf alte Pisten ausweichen. Nur selten ist die Strasse in einem sehr schlechten Zustand. Für den Schwerlastverkehr ist diese Entwicklungen eine Erlösung. Reisebegegnungen haben uns berichtet, dass noch im Frühjahr auf dieser Strecke viele Kilometer Baustelle waren. Wir fahren zum Teil schon auf nagelneuem Asphalt.  In wenigen Jahren wird die gesamte Strecke bis Vladiwostok in den Osten und bis nach China über die Mongolei komplett asphaltiert sein. Heute schon kann man sich kaum mehr vorstellen, dass die ersten Wohnmobilfahrer, auf ihrer Reise nach Sibirien, noch von tagelangen Matsch und Offroadfahrten berichtet haben. Wir schaffen im Durchschnitt gemütlich 400 bis 500 km am Tag.

Überbleibsel einer kommunistischen Idee

Verlassene Kolchose- es gibt viele davon! Ende einer Idee der kommunistischen Planwirtschaft.

War Gorbatschow noch der überzeugte sanfter Reformer nach den Ideen Lenins, so brach Boris Jelzin mit der sozialistisch-kommunitischen Ideologie und wollte eine radikale Hinwendung zu demokratisch - marktwirtschaftlichen Entwicklungen. Die Teilprivatisierung war das schnelle Ende der Kolchosen. Heute liegt das Agrarland zum Teil völlig brach. Viehwirtschaft ist kaum zu sehen. 

 

 

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Für die nächsten Wochen unser zuhause. Anne freundet sich schneller damit an als ich dachte und die Reise kann beginnen. Wir fahren zunächst in ein Termalbad nördlichen von Pretoria um dann zügig weiter zu fahren zur Namibischen Grenze.
Für die nächsten Wochen unser zuhause. Anne freundet sich schneller damit an als ich dachte und die Reise kann beginnen. Wir fahren zunächst in ein Termalbad nördlichen von Pretoria um dann zügig weiter zu fahren zur Namibischen Grenze.