Wir erreichen am Abend den Baikalsee

Auf relativ guten Asphaltstrassen erreichen wir am 05.09. abends den Baikalsee. Das Wetter derzeit in der Sonnen angenehm warm. Der Wind dagegen schon deutlich kühl. Insgesamt  sagt der Reiseführer, dass am Baikalsee das Wetter milder ist als im sonstigen Sibirien. Zumindest bis zur Frostperiode. Dann friert der ganze See meterdick zu. Solange wollen wir nicht hier warten. Erstmal bleiben wir zwei Tag am Ostufer. Der See hat eine Gesamtfläche so groß wie Belgien und ist 636 km lang und bis zu 60 km breit. Er ist das größte Trinkwasserreservoir der Welt. 

 

Spät auf die Nacht treffen wir noch zwei junge Russen die zum Fischen gehen - wir bitten um zwei 

Omule - lachsartige Fische die auch zur Kaviarproduktion genutzt werden. Sie versprechen uns welche mitzubringen. Morgens um 3:00 Uhr klopft es heftig am Wohnmobil. Eigentlich hatten wir die jungen Fischer zum Morgengrauen zurück erwartet. Aber zwei gefüllte Säcke mit Fischen zeigen einen erfolgreichen Fang und so schenken sie uns 7 prächtige Omule. Rüdiger und ich wollten eigentlich nur zwei. Denn die Fische sind ausreichend groß um von je einem satt zu werden. Aber die Jungs liesen es sich nicht nehmen uns reichlich zu beschenken. So muss Rüdiger als alter Fischereiexperte den Fang aufbereiten. Wir bereiten vier der Fische für die Gefrierbox zu - fertig gewürzt in Alufolie, sodass wir sie später nur in unseren Backofen legen müssen. Die restlichen Drei werden heute noch genüsslich auf dem Grill gebraten.

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Für die nächsten Wochen unser zuhause. Anne freundet sich schneller damit an als ich dachte und die Reise kann beginnen. Wir fahren zunächst in ein Termalbad nördlichen von Pretoria um dann zügig weiter zu fahren zur Namibischen Grenze.
Für die nächsten Wochen unser zuhause. Anne freundet sich schneller damit an als ich dachte und die Reise kann beginnen. Wir fahren zunächst in ein Termalbad nördlichen von Pretoria um dann zügig weiter zu fahren zur Namibischen Grenze.