Khiva – ein Traum von Orient - 2500 Jahre alt und zum Teil Orginal

Khiva war und ist eigentlich eine Oase. Umgeben von der roten und der schwarzen Sandwüste. Was mit einer Karawanserei begann ist heute eine Stadt. Der Fluss Amuduraja durchfließt die Oase und bringen fruchtbaren Schlamm mit. Das Wasser aus den Brunnen ist rein und gut. Hier steht die Zeit! Wohl ist das Innere der Stadt Khiva eigentlich ein Freilichtmuseum. Aber nicht befremdlich, und bis spät in der Nacht nicht überlagert von Tourismus oder Verkaufsständen. Die nächtliche Illumination in vielen Farben gibt der Stadt ein mystisches Gesicht. Eben wie ein Traum – ein Zauber aus 1000 und einer Nacht. Die Geschichte der Stadt ist von allen Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Mitte des 19.Jahrhunderts war die Stadt durch Unruhen, Hunger und Pest bis auf wenige Häuser verfallen und von Wildtieren bewohnt. Dann wurde die Stadt durch die Knugrat-Dynastie wieder aufgebaut und mit Wehrmauern befestigt. und es begann neues Leben und auch eine wissenschaftliche Hochzeit begann. Durch den Mathematiker Al Biruni wurden hier die Algorythmen in der Algebra erforscht und festgelegt.

 

Khiva und seine Geschichte aus Wikipedia:

Geschichtlich kam der Stadt durch ihre Lage am Verbindungsweg zwischen Indien und Europa stets eine strategische Bedeutung zu. Im 6. Jahrhundert n. Chr. gegründet, wurde Xiva 712 im Laufe der islamischen Expansion von arabischen Streitkräften erobert, was zur Verbreitung desIslam führte.

Im 10. Jahrhundert war Xiva bereits eine bedeutende Handelsstadt in Choresm. Der arabische Reisende und Geograph al-Maqdisī, der das Land im gleichen Jahrhundert bereiste, schrieb: „Xiva liegt am Rande der Wüste. Es ist eine große Stadt mit einer bedeutenden Freitagsmoschee“.

1220 eroberten die Heerscharen Dschingis Khans und 1388 diejenigen Timur Lenks die Stadt. Erst Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Stadt Chiwa Hauptstadt des 1511 in Choresmien gegründeten Khanat Xiva, dem Nachfolgestaat des alten historischen Reiches Choresm.

Bei den häufigen Belagerungen wurden die Befestigungsanlagen der Stadt häufig zerstört. Letztmals geschah dies im Jahre 1740, als Chiwa vom persischen Schah Nadir erobert und das Khanat für kurze Zeit Bestandteil des Perserreiches war.  

 

Angriff der Russen auf Xiva

Aufgrund der Entdeckung von Gold am Oxusufer in der Regierungszeit Peter I. von Russland (1682–1725) startete eine bewaffnete 4000 Mann starke Handelsexpedition in das Gebiet unter Führung von Prinz Alexander Bekowitsch-Tscherkasski. Als sie Xiva erreicht hatten, gewährte der Chan ihnen in angeblich friedfertiger Absicht Einlass in die Stadt, lockte sie aber damit in einen Hinterhalt. Bis auf wenige Überlebende wurde die gesamte Expedition inklusive Prinz Bekowitsch-Tscherkasski vernichtet. Peter der Große, der in Kriege mit dem Osmanischen Reich und Schweden verwickelt war, unternahm nichts.

Zar Paul I. von Russland unternahm ebenfalls einen Versuch, die Stadt zu erobern, scheiterte aber und musste sich zurückziehen. Zar Alexander I. ließ der Stadt Ruhe, die Zaren Alexander II. und Alexander III. unternahmen erneut verschiedene Eroberungsversuche.

Im Jahre 1873 schließlich wurde Chiwa von russischen Truppen eingenommen. Seit 1924 war die Stadt Teil der Usbekischen Sozialistischen Sowjetrepublik innerhalb der Sowjetunion, seit 1991 gehört sie zum souveränen Staat Usbekistan. 1997 feierte Usbekistan das 2500-jährige Bestehen der Stadt Xiva.  (aus Wikipedia)

 

 

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